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Automatisiertes Fahren 2020

31.03.2020 – Wiesbaden

Veranstalter

Kooperationspartner

Automatisiertes Fahren 2019



Von der Assistenz zum automatisierten Fahren

5. Internationale ATZ-Fachtagung Automatisiertes Fahren

2. und 3. April 2019,  Wiesbaden


Schwerpunktthemen

DEEP LEARNING
Künstliche neuronale Netze, 
Machine Learning, Evaluation

SENSORIK UND FUNKTIONALE SICHERHEIT
Umfelderkennung, Schnittstellen, 
Fahrdynamikmodelle, Fahrerlose Systeme

MENSCH-MASCHINE-
INTERAKTION

Kooperation, Kollaboration, 
Erprobung


Keynote-Vorträge

Dr. Thomas Dieckmann
Wabco GmbH

Ralph Lauxmann
Continental Teves AG & Co. oHG

Dr. Christoph Peylo
Robert Bosch GmbH

Masayuki Soga
Toyota Motor Corporation, Japan


Podiumsdiskussion (englisch)

Reality Check for Automated Driving – how will we be driving in 2025?

Participants:

Dr. Thomas Dieckmann
WABCO GmbH

Dr. Dieter Hötzer
Robert Bosch GmbH

Masayuki Soga
Toyota Motor Corporation, Japan

Dr. Christoph Zimmer
BPV Consult GmbH

Automatisierte Fahrzeuge sind Nutzfahrzeuge und fahren in China

 

Autor: Christiane Köller

Wo spielt die Musik beim automatisierten Fahren? Glaubt man den Keynote-Vortragenden der ATZ-Fachtagung "Automatisiertes Fahren", wird dies vor allem im Nutzfahrzeugbereich und in China der Fall sein.

"Die Frage ist nicht, ob das automatisierte Fahren kommt, sondern wann und wo es Anwendung findet". Mit diesen Worten hat Dr. Alexander Heintzel, Chefredakteur ATZ | MTZ | ATZelektronik | lightweight.design die internationale ATZ-Fachtagung "Automatisiertes Fahren – von der Fahrerassistenz zum autonomen Fahren" (früher "Fahrerassistenz-Systeme") in Wiesbaden eröffnet. Habe sich die Tagung im vergangenen Jahr eher auf das SAE-Level 3 des automatisierten Fahrens konzentriert, so fokussiere die diesjährige Tagung, die zum fünften Mal in Kooperation mit Continental und Etas stattfindet, die Level 4 und 5 und gehe der Frage nach, was mit dem automatisierten Fahren im Jahr 2025 und danach passiere, erläutert Heintzel.

Automatisiertes Fahren: vor allem im Nfz-Bereich und in China

Auf die Frage, wo das automatisierte Fahren zum Einsatz kommt, gibt Dr. Thomas Dieckmann, Leiter Vorentwicklung bei Wabco, in seinem Keynote-Vortrag "Trends of autonomous driving in the commercial vehicle industry" eine Antwort. Für Dieckmann ist "automatisiertes Fahren vorrangig ein Nutzfahrzeugthema". Erste größere Einsatzszenarien für den fahrerlosen Betrieb seien im Bereich Platooning und auf der Autobahn denkbar. Neben der Beschäftigung mit der fahrerlosen Technik, die es evolutionär von kleinen Einsatzbereichen aus zu optimieren gelte, sei die Weiterentwicklung der Fahrerassistenzsysteme ein ebenso wichtiges Feld für Wabco, um den Nfz-Fahrer besser unterstützen zu können. Dieckmann schätzt, dass selektive Einsätze (Level 4, Hub-to-Hub-Betrieb) der fahrerlosen Technik in der ersten Hälfte der 20er Jahre, insbesondere in China, stattfinden könnten.

Wie sich das automatisierte Fahren in China entwickelt, ist wiederum Thema des Keynote-Vortrags "Smart cities in China – challenges and opportunities for automated driving" von Hermann Meyer, Vice President Smart City Solutions bei Continental Teves. China treibe den intermodalen Verkehr, Mobilitätsdienstleistungen (Mobillity as a Service) sowie das automatisierte Fahren konsequent voran, so Meyer. Derzeit gebe es circa 500 Smart-City-Projekte in China. Deshalb, und weil die Chinesen sehr offen für Innovationen wie das autonome Fahren seien, setzt Continental auf das Reich der Mitte und will das Geschäft dort weiter ausbauen. Die Aktivitäten des Unternehmens umfassen dabei vier Dimensionen: fahrerlose Mobilität (People Mover wie etwa der Cube), "Smart Cooperation" (integrierte Mobilitätslösungen; Kooperationen mit chinesischen Städten), automatisiertes Parken und die Beschäftigung mit intelligenten Kreuzungen. Meyer prognostiziert, dass automatisierte Shuttle disruptiv in Zusammenspiel mit anderen Mobilitätslösungen und -services sein werden.  

Über die ATZ-Fachtagung "Automatisiertes Fahren"

Weitere Themen des ersten Tagungstages sind unter anderem Systems Design für AD-Fahrzeuge, die Absicherung hochautomatisierter Fahrfunktionen, automatisiertes Fahren aus Sicht der Kfz-Versicherer sowie Haftungsfragen beim automatisierten Fahren.

VDA zum autonomen Fahren: Es geht nicht darum, der Erste zu sein

Wir können uns tödliche Unfälle wie bei Tesla und Uber nicht erlauben

Autor: Axel Mörer | S-Press | medien GbR

Wiesbaden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat davor gewarnt, autonome Fahrsysteme zu früh einzusetzen und damit schwere Unfälle zu riskieren, wie sie mit Tesla- und Uber-Fahrzeugen in den USA schon geschehen sind. „Wenn wir Zwischenfälle wie bei Tesla in Deutschland haben, dann ist das Thema autonomes Fahren tot“, sagte VDA-Geschäftsführer Joachim Damasky am Mittwoch auf dem Automobilkongress der Zeitschrift ATZ in Wiesbaden. „Die Zulassungskriterien müssen entsprechend hoch sein.“ 

Qualität gehe vor Geschwindigkeit. „Es geht nicht darum, als erster im Markt zu sein. Die Systeme müssen reif sein“, so Damasky. Fahrzeuge von Tesla und Uber hatten in den USA tödliche Unfälle verursacht. Kein Verständnis hat der VDA-Experte dafür, dass dabei unausgereifte Technik eingesetzt wurde. „Wir können auch nicht mit einer Beta-Version der Software in den Verkehr gehen – und dann ein Update nachschieben.“

Ebenso wichtig wie die Zuverlässigkeit der Systeme ist laut VDA auch die Absicherung vernetzter Autos, die zahlreiche Schnittstellen haben, über die Hacker  eindringen können. Das reicht vom Notrufsystem eCall über Bezahlfunktionen, Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und Verkehrsinformationssystemen, Schnittstellen für Polizei, Werkstatt und TÜV bis hin zu User-Interfaces, die Apple und Google bereitstellen. Hier stehe die Autoindustrie noch vor der großen Aufgabe, ihre Systeme gleichzeitig zu öffnen und zu sichern. „Keiner will in einem autonom fahrenden Auto auf der linken Spur bei 160 km/h sitzen, und dann loggt sich jemand ein“, so Damasky.

 

Continental: Alles tun für Vertrauen ins autonome Fahren

57 % der Autofahrer halten autonome Systeme für unzuverlässig

Wiesbaden. Die Autoindustrie muss durch zuverlässige Assistenzsysteme dafür sorgen, dass die Autofahrer mehr Vertrauen in autonomes Fahren haben. „Ohne Akzeptanz wird das autonome Fahren keine große Verbreitung finden. Die Basis für die nachhaltige Einführung automatisierter, vor allem fahrerloser Systeme kann nur durch Zuverlässigkeit und Vertrauen erreicht werden“, sagte Continental-Manager Alfred Eckert auf dem Automobilkongress der Zeitschrift ATZ in Wiesbaden. Nur dann wird der Fahrer Assistenzsysteme und das Autonome Fahren als Bereicherung und Entlastung akzeptieren. 

Zuletzt war das Vertrauen der Autofahrer in die Technik für das fahrerlose Fahren stark gesunken. In einer Umfrage für die Continental-Studie „Mobilität 2018“, durchgeführt von Infas, glaubten 57 % der Befragten, dass die Technik nicht zuverlässig funktionieren wird. 2013 waren es erst 48 %, die der Technik nicht vertrauten. 62 % fürchten sich sogar vor der Technik, zehn Prozent mehr als vor fünf Jahren.

Artikel zu weiterführenden Themen

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